Hans am 19. Januar 2012

Das wäre fast untergegangen (oder habt ihr was davon mitbekommen?): Zum Jahresanfang ist das so genannte Bundeskinderschutzgesetz in Kraft getreten. Laut Bundesfamilienministerium stärkt es alle Akteure, die sich für das Wohlergehen unserer Kinder engagieren (explizit genannt: Eltern, Kinderarzt, Hebammen, Jugendamt oder Familiengericht). Festgelegt ist in diesem Gesetz zum Beispiel, dass Hilfsangebote für Familien um die Geburt und die ersten Lebensjahre eines Kindes flächendeckend und auf hohem Niveau eingeführt werden sollen. Es soll ein “Kooperationsnetz” entstehen, an dem zum Beispiel auch Krankenhäuser, Schwangerschaftsberatungsstellen oder auch die Polizei beteiligt sind. Der Einsatz von Familienhebammen soll außerdem gestärkt werden (hier ist von der Erhöhung des entsprechenden Etats auf jährlich 51 Millionen Euro die Rede).

Ein unserer Meinung nach wichtiger Punkt ist auch, dass das so genannte “Jugendamt-Hopping” verhindert werden soll (bei dem sich Eltern dem Einfluss eines Jugendamtes einfach durch Umzug entziehen können). Außerdem wird eine Befugnisnorm etabliert, um die Weitergabe von Informationen durch den Kinderarzt an das Jugendamt erleichtert wird.

Detailliertere Informationen gibt es auf den Webseiten des Ministeriums.

 

Bildquelle: s.media  / pixelio.de

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Heute schreiben wir mal über ein Computerspiel für größere Kinder (auch Jugendliche genannt ^^) und natürlich auch Erwachsene. Deponia spielt auf dem gleichnamigen, chaotischen Müllplaneten. Protagonist Rufus fühlt sich zu Höherem berufen und würde gerne in den oberen Schichten wohnen. Neben der Planetenoberfläche existieren nämlich auch noch schwebende Städte, die von den Reichen und Schönen bewohnt werden. Rufus sieht seine Chance gekommen, als die wunderschöne Goal aus eben jenen Wolkenstädten auf einen benachbarten Müllberg fällt. Er will die noch bewusstlose Schönheit zurück in ihre Heimat bringen und erhofft sich dadurch ein Leben im Wohlstand. Doch so einfach ist das nicht und Rufus schlittert in ein aufregendes Abenteuer.

Deponia ist natürlich in erster Linie Unterhaltung, die aber auf eine interessante Art und Weise mit einem unserer Hauptprobleme – dem Müll – umgeht. Die Hamburger Entwickler Daedalic, die schon zahlreiche Preise (zum Beispiel auch “Bestes Jugendspiel“) gewonnen haben, haben es geschafft, ein ernstes Thema so zu verpacken, dass auch Jugendliche sich damit auseinandersetzen, deren Interessen eigentlich wo anders liegen.

Auch technisch ist das Spiel mit seinen wunderbar detaillierten Grafiken eine Augenweide und auch Sound & Musik brauchen sich nicht zu verstecken. Natürlich enthält das Spiel deutsche Sprachausgabe (Vertonungen von Daedalic sind immer sehr hochwertig). Uns hat das Spiel viel Spaß gemacht!

Falls ihr schon größere Kinder habt (Mindestalter, wenn zusammen mit einem Erwachsenen gespielt wird: Sechs bis Acht Jahre; Alleine neun bis zehn Jahre) vielleicht das perfekte Geschenk, wenn sie das Medium PC sinnvoll einsetzen sollen. Und natürlich auch für alle Erwachsenen, die sich für die Thematik interessieren und gut unterhalten werden wollen. Deponia erscheint am 27. Januar und kann z.B. bei Amazon vorbestellt werden (Aktueller Preis: 27,99 EUR). Mehr Informationen findet ihr auf der offiziellen Webseite.

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Hans am 14. Januar 2012

Unser Sohn geht derzeit in die erste Klasse und liest schon fleißig, was er so in die Finger bekommt. Das bringt mit sich, dass wir so langsam unsere heimische “Bibliothek” erweitern von Bilder- und Klappenbüchern zu Büchern für Leseanfänger. Ein Favorit ist derzeit der Titel “Mein Tag beim Bäcker” aus der Reihe “Kinder wissen mehr” vom Verlag Sauerländer. Hier wird am Beispiel einer klassischen Backstube beschrieben, welche Schritte durchlaufen werden, bis Backwaren im Regal beim Bäcker liegen – verpackt in eine kleine Geschichte, in der Enkel Marek seinem Opa – seines Zeichen Bäckermeister – in der Backstube zur Hand geht. Am Schluss macht das Buch noch einen Ausflug in eine moderne Großbäckerei, stellt vor wie früher Brot gebacken wurde und zeigt Brotbacktradition aus europäischen Nachbarländern. Einige Seiten lassen sich ausklappen. In diesen Bereichen wird dann zum Beispiel beschrieben, wie der Gärprozess funktioniert, was beim Brotbacken alles schief gehen kann oder wie man Brezen formt.

Das Buch eignet sich wie gesagt für schon geübtere Erstleser und natürlich auch zum Vorlesen. Kaufen kann man es zum Beispiel bei Amazon (aktueller Preis: 10,90 EUR).

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“Welche Versicherung brauche ich wirklich”, “Welche Versicherung ist für meine Familie sinnvoll?”. Diese oder ähnliche Fragen hat sich wahrscheinlich schon jeder einmal gestellt. Es ist auch tatsächlich gar nicht so einfach, im Wirrwarr aus verschiedensten Versicherungen und Leistungen durchzublicken. Wir versuchen, Licht ins Dunkel zu bringen und haben die wichtigsten Versicherungen für Familien einmal zusammen gestellt. Grundsätzlich gilt: Je mehr finanzielles Risiko, desto sinnvoller eine Versicherung. Das gilt gerade für die Absicherung von Familien, obwohl dort das Geld natürlich besonders oft knapp ist.

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Anfang des Jahres traten einige Gesetzesänderungen in Kraft, die primär Familien treffen. Wir haben diese Änderungen für euch zusammen gefasst:

  • Kinderbetreuungskosten: Ab 2012 können nicht erwerbsbedingte Kinderbetreuungskosten als Sonderausgaben abgesetzt werden, dies war bisher nicht möglich. Jetzt können Eltern zwei Drittel der Betreuungskosten (pro Kind maximal 4000 Euro pro Jahr) absetzen.
  • Kindergeld: Eltern mit volljährigen Kindern haben zukünftig weniger bürokratische Hürden beim Antrag auf Kindergeld überwinden. Mussten bisher zahlreiche Erklärungen und Belege eingereicht werden, muss jetzt nur noch nach Abschluss einer ersten Berufsausbildung nachgewiesen werden, dass das Kind nicht mehr als 20 Stunden pro Woche nebenberuflich tätig war. Außerdem erhalten auch all diejenigen Eltern Kindergeld, deren Nachwuchs am Bundesfreiwilligendienst oder Internationalen Freiwilligendienst teilnimmt.
  • Familienpflegezeit: Beschäftigte können über einen Zeitraum von maximal zwei Jahren ihre Arbeitszeit auf bis zu 15 Stunden reduzieren. Die Gehaltseinbußen werden durch eine Lohnaufstock abgefangen. Allerdings muss dieser Gehaltsvorschuss nach dem wieder erfolgten Volleinstieg abgearbeitet werden. Und noch einen großen Haken hat das Gesetz: Die Regelung gilt nur, wenn der Arbeitgeber zustimmt. Wir meinen: Um tatsächlich eine Familienpflegezeit zu ermöglichen, hätte die Reduzierung der Arbeitszeit ähnlich wie beim Elterngeld nicht vom Arbeitgeber abhängig gemacht werden dürfen.
  • Rente: Durch das Altersrentenanpassungsgesetz erhöht sich das Alter, ab dem die Rentenauszahlung beginnen kann, von 60 auf 62 Jahre.

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Hans am 11. Januar 2012

Vorgestern hat das Bundesfamilienministerium den Familienreport 2011 veröffentlicht, der sich mit der Situation von Familien im vergangenen Jahr beschäftigt. Eine Kernaussage des Reports ist, dass sich viele Familien eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf wünschen. Besonders Väter hätten hier oft noch Probleme. So wünschen sich fünfzig Prozent der Papas, ihre Arbeitszeit zumindest geringfügig auf 36 – 40 Wochenstunden reduzieren zu können. Weitere 19% der Väter würden ihre Arbeitszeit sogar gerne auf 30 bis 35 Stunden pro Woche reduzieren. Auch die Ansichten von Kindern wurden im Familienreport erfasst. Demnach sind nur 44 Prozent der Kinder mit der verfügbaren “Väterzeit” zufrieden, während 80 Prozent sagen, ihre Mütter hätten genügend Zeit für sie.

Der Report enthält auch noch ein paar andere interessante Aussagen. 75,7 Prozent der Kinder wachen in Familien mit verheirateten Eltern auf (nimmt man unverheiratete, aber zusammenlebende Pärchen dazu sind es sogar 83 Prozent). 48 Prozent wachsen mit Bruder oder Schwester auf, sind also keine Einzelkinder. Jedes fünfte Kind hat zwei Geschwister, und nur noch 8 Prozent mehr als drei. Laut Familienreport erhöht die frühe Förderung in Kinderbetreuungseinrichtungen die Bildungschancen. Dabei zeigt sich auch eine Abhängigkeit vom Einkommen der Eltern: Gut verdienende Eltern schicken ihre Kinder öfter früher in Betreuungseinrichtungen als schlecht verdienenden.

Der komplette Familienreport 2011 kann hier heruntergeladen werden.

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Auch im Jahr 2012 wird der mobile Windelshop (auch Windel-LKW oder Windelmobil) genannt wieder in vielen großen und kleinen Städten (z.B. auf Supermarktparkplätzen) Halt machen und günstige Windeln und andere Produkte anbieten.

Beim mobilen Windelshop handelt es sich um ein Unternehmen, das günstige Windeln zweiter Wahl (nur kleine Schönheitsfehler, keine Beinträchtigung der Funktion) direkt vom LKW verkauft. Der LKW macht Halt in zahlreichen Städten zu verschiedenen Terminen (siehe Tabelle, ca. alle vier Wochen an 200 Verkaufsstellen). Neben Windeln und Pants kann man vom Windel-LKW auch andere Hygieneprodukte wie Stilleinlagen, Feuchttücher, Kosmetiktücher und Handtuchpapier. Außerdem bietet das Windelmobil Inkontinenzprodukte für Erwachsene.

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Hans am 30. November 2011

Inzwischen haben wir alle GewinnerInnen gezogen und benachrichtigt. Die ersten Gewinne sind auch schon angekommen. Allen, die mitgemacht haben: Besten Dank und eine schöne Weihnachtszeit!

Da bei vielen von euch ja wahrscheinlich bald die Weihnachtseinkäufe stattfinden, wollen wir euch die folgenden Gutscheine nicht vorenthalten – vor allem die 20% auf Playmobil dürften spannend sein:

Toys”R”Us DE: 20% Playmobil-Aktion


Toys”R”Us DE: Nimm 2, zahl 1 Littlest PetShop



Toys”R”Us DE: 50% bei FurReal

 

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Hans am 17. November 2011

Spätestens ein Jahr vor der Einschulung beginnt in den meisten Kindergärten die so genannte Vorschule. Kindergartenkinder werden spielerisch auf den Schulalltag vorbereitet und lernen schon die ersten Basiskenntnisse wie das Rechnen bis 10 oder die Buchstaben. In diesem Alter beginnen Kinder meistens auch, sich für die “Arbeit” am Computer zu interessieren, vor allem natürlich wenn auch die Eltern ab und an am Rechner sitzen. Die meiste Software ist aber natürlich nicht kindgerecht. Von daher gibt es speziell auf diese Altersgruppe zugeschnitte Computerprogramme, wie zum Beispiel “Janosch – Meine große Vorschule”. Aus der Beschreibung:

Tiger und Bär sind schon ganz aufgeregt – bald kommen sie in die Schule. Mit anderen Vorschulkindern gehen sie schon mal auf Entdeckungstour an all ihre Lieblingsplätze, treffen dort ihre Freunde und lösen mit ihnen die kniffeligsten Aufgaben und Lernspiele. Die neue Janosch-Vorschulreihe bereitet Kinder gezielt auf den Schulstart vor. In der Welt von Tiger und Bär und ihren Freunden lernen Vorschulkinder die Anforderungen für den Schulstart spielend.

Die Spielesammlung bringt die unterschiedlichsten Lernprogramme in verschiedenen Schwierigkeitsstufen mit. So trainieren Kinder zum Beispiel die Uhr zu lesen, den Umgang mit der Computermaus, die Regeln im Straßenverkehr, worauf man beim Einkaufen achten muss, den Umgang mit Zahlen und Wörtern und Einiges mehr. Gestaltet sind die Spiele sehr liebevoll mit den bekannten Janosch-Zeichnungen. Alle Texte werden mit typischer Tiger-und-Bär-Synchronstimme vorgelesen und die Bedienung gestaltet sich sehr einfach und ist schnell verstanden. Ein bisschen nervig ist, dass Spiele immer wieder erklärt werden, ohne dass man dies abbrechen könnte. Unsere Kinder stört das aber eigentlich nicht (Erwachsene sind da meist ungeduldiger). Außerdem muss immer die richtige CD-Rom im Laufwerk liegen, eine Vollinstallation und Nutzung ohne CD ist (vermutlich wegen einem Kopierschutz) nicht möglich.

Trotz dieser kleineren Kritikpunkte macht das Spiel sehr viel Spaß und sorgt für einen altersgerechten Umgang mit dem Computer. Das Spiel gibt es zum Beispiel bei Amazon.de für aktuell 12,99 EUR.

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